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Aikido Blaugurtprüfung bestanden
„Du hast bestanden, aber es gibt noch einiges zu verbessern“. So lautet das Fazit von Manuela Magiera, Aikido Meisterin (4. Dan) aus Munster, nach der Blaugurtprüfung von Detlev Dohmeyer. Der Prüfling geriet ordentlich ins Schwitzen, nicht nur weil es an diesem Tag warm in der Halle war, sondern auch weil er unter den strengen Blicken seiner Prüferin stand. Die Aufregung, die jeden Aikidoka bei einer Gurtprüfung überkommt, waren Detlev Dohmeyer anzumerken. Als erstes stand die sogenannte Fachüberprüfung auf den Programm, bei der die alten Techniken überprüft wurden. Allerdings mit höheren Anforderungen als bei früheren Prüfungen. Im zweiten Teil der Prüfung, in der die zum Blaugurt neu erlernten Techniken gezeigt werden, gelang es Detlev seine Aufregung größtenteils abzulegen was sich in der Ausführung der schwierigen Techniken deutlich zeigte. Den Abschluss der Prüfung bildete das Randori. Beim Randori muss sich der Prüfling eine Minute lang gegen einen vorgegeben Angriff zur Wehr setzten, wobei sich zeigt wie gut die erlernten Techniken verinnerlicht wurden. Die Aikidogruppe der SG Benefeld-Cordingen freut sich über den neuen Blaugurtträger in ihrer Mitte und übt nun kräftig damit auch die anderen Gruppenmitglieder erfolgreich die nächste Gürtelprüfung bestehen.
Der erste Schritt zum schwarzen Gurt Aikido Neuzugänge legen Gelbgurtprüfung ab
 Die neuen Mitglieder der Aikidogruppe haben fleißig geübt um Ihre erste Prüfung zu bestehen. Für den Erwerb des gelben Gürtels waren die sichere Ausführung der Techniken Shiho-nage (Wurftechnik) und Ude-osae (Bodenhaltegriff) notwendig. Auf jede Technik kamen fünf verschiedene Angriffsarten mit je zwei unterschiedlichen Ausführungen. Die vier Prüflinge, Taran, Lena, Anke und Tina, mussten auf jeden Angriff richtig reagieren, was keine leichte Aufgabe war da jeder Angriff auf japanisch angesagt wurde. Die größte Herausforderung liegt ab meistens in der Überwindung der eigenen Prüfungsangst. Schließlich sieht nicht nur der Prüfer zu, sondern auch die anderen Gruppenmitglieder. Trotz kleiner Hänger – die hat man fast bei jeder Gürtelprüfung – konnten alle vier freudig ihre Urkunden für die bestandene Prüfung entgegennehmen. Wie üblich fand dann eine Woche später die „Gürteltaufe“ statt.
Blaugurtprüfung beim Bundestrainer Der 18. April war für Stefan Renschke und Krzysztof Kliczkowski - ein Tag der Herausforderung. Beide waren nach Einbeck gekommen um sich vom Bundestrainer Alfred Heymann (7. Dan) für den Blaugurt prüfen zu lassen. Als erstes wurden stichpunktartig die Techniken abgefragt die bereits bei früheren Prüfungen gefordert waren, allerdings auf höherem Niveau als zuvor. Der bestandenen Fachüberprüfung folgte die Fallschule in der die Prüflinge zeigen konnten das sie nicht nur gut werfen sondern auch genauso gut fallen konnten. Dazu gehören: Vorwärtsrolle, Rückwärtsrolle, Seitwärtsrolle, Seitwärtsfall und der freie Fall. Nachdem der Bundestrainer auch damit zufrieden war wurden die „Blaugurttechniken“ geprüft. Dieser Teil der Prüfung ist besonders intensiv da alle Techniken komplett abgefragt werden. Den Abschluss der Prüfung bildete das Randori. Beim Randori geht es darum die erlernten Techniken in einer Kampfsituation auch anwenden zu können. Unter dem Applaus aller Anwesenden, es waren auch viele Zuschauer zugegen, nahmen Stefan und Krzysztof ihre Urkunden zur bestandenen Prüfung entgegen, womit nicht nur den beiden Prüflingen ein Stein vom Herzen fiel sondern auch deren Meister Dierk Köster.
Ein besonderer Lehrgang Aikidokas aus ganz Niedersachsen zu Besuch in Benefeld
 Zum Tag der deutschen Einheit war die Aikidogruppe Ausrichter eines außergewöhnlichen Landeslehrganges. 28 Aikidokas aus ganz Niedersachsen, unter anderem sogar aus Goslar und Osnabrück, trafen sich in der Sporthalle in Benefeld um unter Anleitung des Lehrgangsleiters Lothar Ölke (5. Dan Kyushin Iaido Ken-Jutsu) einen Einblick in die Welt des Iaido und Ken-Jutsu zu bekommen. Der japanische Begriff Iaido bezeichnet die Kunst des Schwertziehens, welches unter dem Motto steht: Ziehe dein Schwert als Zweiter aber treffe dein Ziel als Erster. Als Ken-Jutsu versteht man die Kunst des Schwertkampfes. Als Übungswaffe diente ein Holzschwert welches beim Aikido und Ken-Jutsu unter dem Begriff Bokken benutzt wird. Geübtere Aikidokas verwendeten aber auch schon das Iaido, eine Ausführung der Katana mit stumpfer Klinge. Zum Lehrgangsprogramm gehörten Partnerübungen genauso wie Übungen des Einzelnen gegen einen imaginären Gegner, auch als Kata bekannt. Besonderen Wert wurde auf die körperliche Entspanntheit gelegt, welche Grundvoraussetzung für eine gute Schwertführung ist. Für Teilnehmer die wenig Erfahrung im Umgang mit dem Schwert hatten eine echte Herausforderung. In einer Atmosphäre höchster Konzentration verging die Zeit so schnell das viele überrascht waren das der Lehrgang nach zweieinhalb Stunden bereits zum Ende gefunden hatte. Abschließend brachte Spartenleiterin Edna Köster die Meinung der Teilnehmer zum Ausdruck dass der Lehrgang, obwohl körperlich nicht so anstrengend wie sonst, für alle eine tolle Erfahrung gewesen ist. Nachdem an den Lehrgangsleiter Lothar Ölke als Dank für diesen besonderen Nachmittag ein kleines Präsent überreicht wurde, ließen die Teilnehmer bei einen kleinen Imbiss und gemeinsamen Erfahrungsaustausch den Tag ausklingen.
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